Februar 28

Parkinson Übungen im Alltag: So bewegst du dich leichter und bleibst länger fit

Warum sind Übungen bei Parkinson so wichtig?

Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, die oft mit motorischen Einschränkungen einhergeht. Regelmäßige Parkinson Übungen können die Beweglichkeit und Lebensqualität verbessern.

Sie helfen nicht nur, die Muskulatur zu stärken, sondern auch, das Gleichgewicht zu fördern und die Koordination zu verbessern.


Inhaltsangabe

Die Ziele und Vorteile regelmäßiger Parkinson-Übungen

Die Vorteile von Übungen bei Parkinson sind vielschichtig. Sie zielen darauf ab, die Symptome zu lindern und den Alltag zu erleichtern. 

Hier sind einige der wichtigsten Ziele:

  • Verbesserung der Mobilität : Durch gezielte Physiotherapie Übungen Parkinson kannst du deine Beweglichkeit erhöhen und das Sturzrisiko reduzieren.
  • Stärkung der Muskulatur: Regelmäßige Übungen für Parkinson helfen, die Muskulatur zu stärken, was wiederum die allgemeine Stabilität fördert und Körperhaltung verbessert.
  • Erhaltung der Selbstständigkeit: Indem du dich regelmäßig bewegst, kannst du länger selbstständig bleiben und deinen Alltag besser meistern. Bewegung wirkt auch neuroprotektiv, dass heißt, die Nerven werden geschützt und sterben nicht so schnell ab.
  • Psychisches Wohlbefinden: Bewegung hat auch positive Auswirkungen auf deine Stimmung und kann Depressionen entgegenwirken. Studien zeigen, dass körperliche Aktivität zur Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.


Für optimale Ergebnisse empfehle ich daher, dass du möglichst mindestens 150 Minuten pro Woche aktiv sein solltest. Das bedeutet, dass du etwa 30 Minuten an fünf Tagen in der Woche Parkinson Übungen im Stehen oder im Sitzen durchführen solltest. Natürlich zählen auch Übungseinheiten wie Walken oder Radfahren mit. 

Mir ist klar, dass dies nicht immer so einfach ist, sich ausreichend zu bewegen. Besonders am Anfang kann es auch zu viel verlangt sein.

Hier sind einige Empfehlungen für einen leichten Einstieg:

  • Häufigkeit: Versuche, jeden Tag kurze Einheiten von 10 bis 15 Minuten einzubauen, um dich nicht zu überfordern.
  • Intensität: Achte darauf, dass die Übungen fordernd, aber nicht überfordernd sind. Du solltest während der Übung noch in der Lage sein, zu sprechen oder zu lächeln. Außerdem ist es wichtig, dass du die Übungen regelmäßig ausführen können solltest. Wenn du dich nur einmal zu dem Training überwinden kannst, ist die Intensität zu hoch. Starte lieber kleiner und regelmäßiger.
  • Variation: Integriere sowohl Parkinson Therapie Übungen zur Verbesserung der Kraft als auch Dehnübungen und Gleichgewichtsübungen in dein Training. Gerade am Anfang kann das Überfordern.

Nutze das Parkinson Übungen PDF, um dir konkrete Anleitungen und Übungsbeispiele zu sichern. Diese Materialien helfen dir, die Übungen korrekt auszuführen und dich zu verbessern.

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Bereit für den ersten Schritt?

Insgesamt helfen dir Übungen für Parkinson beim besseren Umgang mit der Krankheit. Sie unterstützen nicht nur deine körperliche Gesundheit, sondern tragen auch zu einer positiven Einstellung und einer besseren Lebensqualität bei. Fang heute an, kleine Schritte zu machen und entdecke, wie viel leichter sich der Alltag anfühlen kann.

Während ich es zunächst wichtig finde, dass du dich überhaupt mehr bewegst, wird es nach und nach immer sinnvoller, die richtigen Übungen in der passenden Dosis zu machen. Auch eine Steigerung in der Intensität und Dauer der Übungseinheit ist dann sinnvoll.


Welche Übungen verlangsamen das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit?

Als Physiotherapeutin habe ich mich auf Parkinson spezialisiert. Daher weiß ich, wie wichtig regelmäßige Bewegung für deine Gesundheit ist. Wusstest du, dass du damit das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen und deine Lebensqualität verbessern kannst?


Neuroprotektive Effekte von regelmäßigem Training

Regelmäßige Bewegung hat neuroprotektive Eigenschaften. Diese können das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit verlangsamen. Neuroprotektiv heißt, dass die Nervenzellen vor dem Absterben geschützt sind.

Forschungen belegen: Übungen helfen bei Parkinson. Sie lindern motorische und nicht-motorische Symptome. Wichtig sind dabei kardiovaskuläre Fitness und Muskelkraft.

Regelmäßige Physiotherapie bei Parkinson hat viele Vorteile:

  1. Sie fördert die Beweglichkeit.
  2. Sie unterstützt das Gehirn.

Eine Studie von 2021 zeigte weitere positive Effekte von Sport und Bewegung:

  • Verbesserte Funktion der Mitochondrien in Muskeln und Gehirn.
  • Verringerung des oxidativen Stresses, der bei Parkinson eine Rolle spielt.

Diese Erkenntnisse unterstreichen, wie wichtig Bewegung für Parkinson-Patienten ist. Regelmäßige Übungen können die Lebensqualität verbessern und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.


Ausdauer und Krafttraining

Ausdauer- und Krafttraining sind bei Parkinson sehr wichtig. Eine Kombination beider Trainingsformen zeigt die besten Ergebnisse.

Hier einige Beispiele:

  • Radfahren oder Laufbandtraining: Steigert Ausdauer und Beweglichkeit.
  • Sitzende Übungen: Seitheben mit Gewichten, wenn Stehen schwierig ist.
  • Schwingen von smoveyRINGEN: Trainiert Kraft und Ausdauer gleichzeitig.


Hochintensives Intervalltraining (HIIT) bei milder bis moderater Parkinson Erkrankung

Neue Studien belegen die Wirksamkeit von HIIT bei milder bis moderater Parkinson-Erkrankung. Es kann die motorische Funktion und Lebensqualität verbessern. Einfache HIIT-Übungen:

  • Schnelle Schritte
  • Sprünge
  • Wechsel zwischen intensiven und entspannenden Phasen

HIIT sollte nur nach Rücksprache mit dem Arzt und unter fachkundiger Anleitung durchgeführt werden.


Forced Exercise

Eine interessante Methode, die in der Parkinson-Therapie genutzt wird, ist das Forced Exercise. Dabei wirst du zu einer schnelleren Bewegung angeregt. Diese Form des Trainings kann eine langanhaltende Wirkung auf die Steifheit, das Gangbild, die Mobilität und den Tremor haben. Auch eine erhöhte Dopaminausschüttung ist möglich. 

Beispiele für Forced Exercise-Methoden sind:

  1. Motorunterstütztes Fahrradergometer mit hoher Trittfrequenz (90 U/min) oder Motomed
  2. Laufbandtraining mit Gewichtsentlastung und vorgegebener Geschwindigkeit
  3. Schwimmtraining mit Strömungsunterstützung
  4. Ellipsentrainer mit motorisierter Unterstützung
  5. Rudergerät mit voreingestelltem Widerstand und Rhythmus
  6. Treppensteiggerät mit festgelegter Geschwindigkeit
  7. Exoskelett-unterstütztes Gehtraining
  8. Seilzugmaschine mit Gewichtsunterstützung für erzwungene Wiederholungen
  9. Crosstrainer mit motorisierter Unterstützung und vorgegebenem Tempo
  10. Kletterwand mit motorisierter Seilsicherung und vorgegebenem Tempo
  11. Armergometer mit motorisierter Unterstützung

Auch die smoveyRinge können dich bei einer schnelleren und größeren Bewegung unterstützen.


Die Kraft der Regelmäßigkeit: Warum du dabei bleiben solltest

Regelmäßige Bewegung ist sehr wichtig bei Parkinson. Sie hat viele Vorteile:

  • Sie lindert Symptome der Krankheit.
  • Sie steigert das allgemeine Wohlbefinden.


Im Online-Trainingsbereich findest du:

  • Tipps für einen einfachen Start
  • Hilfe zum Dranbleiben
  • Ideen zur Verbesserung deines Übungsprogramms

Merke dir: Jeder Schritt zählt. Bleib am Ball!


Welche Parkinson-Übungen sind am effektivsten?

Gezielte Übungen sind wichtig im Alltag. Sie helfen dir:

  • Beweglich zu bleiben
  • Kraft aufzubauen
  • Deine Lebensqualität zu verbessern


Suche nach Übungen, die:

  • Wirklich effektiv sind
  • Sich leicht zu Hause machen lassen
  • Gut in deinen Alltag passen


Dehnen und Flexibilität: Deine tägliche Portion Beweglichkeit

Regelmäßiges Lockern ist wichtig

Lockern hilft dir, beweglich zu bleiben. Hier einige Tipps:

  • Mache sanfte Dehnübungen.
  • Sie lösen Muskelverspannungen.
  • Sie fördern deine Beweglichkeit.


Beispiel: Einfache Übung im Sitzen

  1. Setze dich bequem hin.
  2. Hebe die Arme über den Kopf.
  3. Dehne deine Seiten.

Diese Übung ist gut für den Anfang. Sie überfordert dich nicht.


Mehr Übungen im Online-Trainingsbereich

Im Online-Trainingsbereich findest du:

  • Weitere passende Übungen
  • Genaue Anleitungen zur Ausführung
  • Zwei Schlüssel zur schnellen Schmerzlinderung
  • Tipps zur Verbesserung deiner Körperhaltung

Speziell für Parkinson-Erkrankte:

Behandlungsmöglichkeiten voll ausschöpfen

bewährtes Bewegungstraining | wissenschaftlich fundiert | Krisen meistern


Haltung und Kraft: Wie du deine Körperhaltung verbesserst und Muskeln aufbaust

Eine gute Haltung gibt dir Stabilität. Dafür brauchst du:

  • Starke Rumpfmuskeln
  • Kräftige Beinmuskeln
  • Einen beweglichen Nacken
  • Eine entspannte Schulterpartie


Übungen für Nacken und Schultern

Einfache Übungen für Nacken und Schultern:

  • Sanftes Dehnen des Nackens
  • Kreisen der Schultern
  • Arme über den Kopf strecken

Diese Übungen helfen, Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit zu verbessern.


Kniebeugen als Übung

Kniebeugen sind eine gute Übung. Sie:

  • Stärken deinen Rücken
  • Verbessern deine Haltung

Wichtig bei Kniebeugen:

  • Führe sie richtig aus
  • Halte deinen Kopf gerade
  • Achte auf eine entspannte Schulterposition


Krafttraining hilft bei Parkinson

Neue Studien zeigen:

  • Gezieltes Krafttraining kann Parkinson-Symptome lindern
  • Übungen für Nacken und Schultern können Schmerzen reduzieren


Alternative zum Fitnessstudio

Du magst kein Fitnessstudio? Kein Problem!

Mit smoveyRINGEN kannst du:

  • Kraft aufbauen
  • Deine Haltung verbessern
  • Nacken und Schultern trainieren

Diese Ringe sind einfach zu benutzen und passen gut in den Alltag.


Ausdauer: Wie du fitter wirst und bleibst

Ausdauertraining ist ein wichtiger Bestandteil der Parkinson Therapie Übungen. Du kannst mit leichtem Gehen oder Radfahren beginnen. Setze dir ein realistisches Ziel. Das können täglich einige wenige Minuten sein oder mehrmals die Woche für 20-30 Minuten.


Balance und Koordination: Sicher durch den Alltag

Gleichgewicht ist wichtig

Ein gutes Gleichgewicht hilft, Stürze zu vermeiden. Hier einige Übungen:

  • Auf einem Bein stehen
  • Auf einer geraden Linie gehen


Du kannst die Übungen schwerer machen:


Wähle die richtigen Übungen

Nicht jede Übung passt zu jedem. Wichtig ist:

  • Analysiere deine Situation
  • Wähle passende Übungen


Oft sind dynamische Übungen besser als statische. Zum Beispiel:

  • Ausfallschritte statt nur auf einem Bein stehen


Koordination und Stabilität

Mache Übungen im Stehen mit zwei verschiedenen Bewegungen. Das fördert:


Forschungsergebnisse

Neue Studien zeigen:

  • Gleichgewicht verbessert sich
  • Sturzangst nimmt ab
  • Weniger Beinahe-Stürze


Bei mittlerem Krankheitsverlauf:

  • Sturzrisiko sinkt deutlich

Diese Ergebnisse stammen aus der PDSAFE Studie.


Feinmotorik und Mimik: Kleine Bewegungen mit großer Wirkung

Bei Parkinson ist im Verlauf der Erkrankung häufig die Feinmotorik beeinträchtigt. Gezielte Übungen helfen, diese Fähigkeiten zu verbessern. Versuche, nachdem du die Finger gelockert hast, kleine Gegenstände zu greifen oder einfache Malübungen durchzuführen. Diese Übungen stärken die Hand- und Fingerfertigkeit.

Schenke auch regelmäßig deiner Mimik Aufmerksamkeit. Eine Studie aus dem Jahr 2023 hat ergeben, dass Parkinson-Patienten, die weniger Mimik zeigen, Schwierigkeiten in der Kommunikation haben. Sie werden oft von anderen als weniger mitfühlend, uninteressiert, besorgt oder schlecht gelaunt wahrgenommen. Das kann dazu führen, dass andere Menschen weniger Interesse an einer Beziehung zu ihnen haben. Dies resultiert in einer Verschlechterung sozialer Beziehungen und zunehmender sozialer Isolation. Mit Parkinson Übungen kannst du auch an deiner Mimik arbeiten.


Welche Trainingsgeräte sind bei Parkinson zum Üben sinnvoll?

Wenn es um Parkinson Übungen geht, können dir die passenden Trainingsgeräte helfen, um deine Beweglichkeit zu fördern und aktiv zu bleiben. Allerdings ist ein Trainingsgerät, das nur im Schrank liegt, unwirksam. Überlege dir daher, welches Gerät für dich wirklich sinnvoll ist, statt dir erst alles mögliche anzuschaffen und dann nichts davon zu nutzen, weil es dir zu anstrengend ist. Ein Trainingsgerät ist dann hilfreich, wenn es optimal in deine tägliche Routine passt, du es gerne und regelmäßig nutzt und es dir gut tut.


Von Therabändern bis zum Laufband: Die besten Geräte für zu Hause

In der Physiotherapie gibt es viele bewährte Hilfsmittel und Trainingsgeräte. Auch Zuhause kannst du einige von ihnen einsetzen.


Therabänder

Therabänder sind vielseitig einsetzbar und ermöglichen dir, verschiedene Übungen für Kraft und Flexibilität durchzuführen. Du kannst sie für Übungen im Sitzen oder Übungen im Stehen nutzen. Sie sind leicht zu handhaben und nehmen wenig Platz ein.

Hier sind 5 Vorteile von Therabändern:

  1. Vielseitigkeit: Therabänder eignen sich für verschiedenste Übungen in Krafttraining, Mobilisation, Dehnung und Rehabilitation.
  2. Gelenkschonend: Der Widerstand wird allmählich aufgebaut, was besonders schonend für die Gelenke ist. Ideal für Menschen, die sich von Verletzungen erholen oder mit Gelenkschmerzen zu kämpfen haben.
  3. Anpassbarer Widerstand: Therabänder gibt es in verschiedenen Widerstandsstufen. Du kannst den Trainingswiderstand einfach steigern oder reduzieren, je nach deinem Fitnesslevel.
  4. Platzsparend und mobil: Sie sind leicht, kompakt und einfach zu verstauen oder zu transportieren. Das macht sie ideal für Workouts zu Hause, im Fitnessstudio oder unterwegs.
  5. Kostengünstig: Therabänder sind im Vergleich zu anderen Fitnessgeräten preiswert und bieten eine kostengünstige Option für ein effektives Workout.

Ich persönlich nutze Therabänder nicht so gerne, weil der Widerstand durch das Ziehen des Bandes zunimmt. Hanteln sind mit daher lieber. Am häufigsten verwende ich allerdings die smoveyRINGE.


smoveyRINGE

Mit den Ringen fällt das Schwingen leicht. Es wirkt aktivierend. Ohne es zu merken, machen Parkinson-Erkrankte damit mehr.

Die Vorteile von smoveyRINGEN im Überblick:

  1. Vielseitig einsetzbar: smoveys lassen sich leicht in jedes Workout integrieren. Du kannst sie für Parkinson Übungen zu Hause, beim Joggen, Walken oder bei der Wassergymnastik verwenden.
  2. Aktivierung der Tiefenmuskulatur: Beim Schwingen entsteht eine Vibrationen. Diese stimuliert die Tiefenmuskulatur, was zu einer ganzheitlichen Muskelaktivierung führt.
  3. Verbesserung von Koordination und Gleichgewicht: Das Training fordert den Gleichgewichtssinn heraus. Es verbessert auch die Koordination, weil sich leicht zwei unterschiedliche Bewegungen kombinieren lassen.
  4. Hilft Freezing zu reduzieren oder überwinden: Mit den Ringen läuft es sich leichter. Durch die Fliehkräfte der Kugeln bleibst du leichter in Bewegung oder kannst direkt losgehen.
  5. Positive Wirkung bei Parkinson: Durch die Fliehkraft merkst du nicht, wie viel du machst und deine Bewegungen sind größer als normal. Allein dadurch ist schon der Effekt erhöht.


Laufband

Das Laufband bietet dir die Möglichkeit, unabhängig von Wetterbedingungen zu trainieren. Es stabilisiert deinen Gang und hilft, Freezing-Episoden zu reduzieren. Du kannst das Tempo und die Neigung individuell anpassen und so deine Ausdauer gezielt steigern.

Vorteile vom Laufbandtraining:

  1. Verbesserung des Gangbildes: Laufbandtraining erhöht die Gehgeschwindigkeit und Schrittlänge bei Parkinson-Patienten.
  2. Steigerung des Gleichgewichts: Insbesondere Laufbandtraining mit zusätzlichen Perturbationen (Kippbewegungen) kann das Gleichgewicht verbessern.
  3. Reduzierung motorischer Symptome: Steifheit, Schmerzen und Probleme beim Gehen können mit einem Laufband gelindert werden.
  4. Langfristige Wirksamkeit: Die positiven Effekte des Laufbandtrainings blieben auch drei Monate nach dem Training noch erhalten.
  5. Leicht durchführbar: Ein Laufband kann bei Wind und Wetter und für wenige Minuten sinnvoll eingesetzt werden. Auch praktisch ist, dass du dich sicher festhalten kannst, was hilfreich ist, wenn du mit der Körperhaltung kämpfst.


Ergometer und Motomed

Aber auch der Ergometer oder Motomed kann eine hervorragende Wahl für Menschen mit Parkinson sein. Das Radfahren stärkt die Beinmuskulatur und die Ausdauer.

Das Training auf einem Ergometer hat mehrere Vorteile:

  1. Kardiovaskuläre Fitness: Regelmäßiges Training verbessert die Ausdauer und unterstützt die Herzgesundheit. Dies ist besonders wichtig für Parkinson-Patienten, die möglicherweise an Bewegungsmangel leiden.
  2. Gelenkschonend: Im Vergleich zu vielen anderen Fitnessaktivitäten ist das Radfahren auf einem Ergometer sanft zu den Gelenken. Das bedeutet, dass du das Training trotz mancher Einschränkung ausführen kannst.
  3. Einstellbare Intensität: Viele Ergometer bieten die Möglichkeit, den Widerstand und die Geschwindigkeit individuell einzustellen, sodass du das Training an deine Bedürfnisse anpassen kannst.


Balance-Kissen und Co zum Üben

Balance-Kissen, Kreisel oder Platten sind besonders nützlich, um das Gleichgewicht zu trainieren. Sie ermöglichen es dir, bei verschiedenen Übungen instabil zu stehen oder zu sitzen, was die Tiefenmuskulatur aktiviert. Das Training kann helfen, das Sturzrisiko zu minimieren und die Körperwahrnehmung zu schärfen. 

Hier gibt es natürlich unzählige Marken oder auch Angebote in den Supermärkten. Achte darauf, dass das Material rutschfest ist. Solltest du deinen Fuß nicht so hochheben, wähle bitte ein niedriges Produkt aus. 


In der Therapie habe ich mit einem MFT-Brett gute Erfahrungen gemacht, weil man die Platte beim Aufsteigen schräg setzen kann und dann meist sicher hochkommt. Aber auch Airex bietet gute Balance Pads an. Bei mir geht Sicherheit vor. Deshalb kann ich mit guten Gewissen diese beiden Namen nennen. Achtung, ich nenne diese beiden Produkte ohne einen Vorteil davon zu haben. Frag gerne deinen Arzt und Therapeuten um Rat.


Von Togu Dynair Ballkissen oder ähnlichen Modellen rate ich bei Parkinson eher ab. Das können viele Parkinson-Erkrankte in der Therapie mit Aufsicht vielleicht verwenden, aber ich habe damit schon einige Beinah-Stürze gesehen. 

Auch Kreisel können ein Sicherheitsrisiko mitbringen. Gehe damit bitte achtsam um. Beim Aufsteigen ist es ohnehin sinnvoll, sich festzuhalten.

Auch das Üben mit Minitrampolins kann hilfreich sein. Achte hier auch wieder auf die Einstiegshöhe und darauf, dass dein Fuß nicht unter die Randabdeckung gerät.


Faszien-Rollen

Faszien-Rollen und auch andere Geräte z.B. von Liebscher & Bracht* sind eine großartige Möglichkeit, um lockerer zu werden und Schmerzen zu lindern. 

Von den Faszien-Rollen gibt es viele Modelle von unterschiedlichen Herstellern. Allerdings sind die meisten einfach nur schmerzhaft. Die Faszienrolle von Liebscher und Bracht hat eine Kerbe für die Dornfortsätze der Wirbelsäule. Außerdem ist das Material angenehm weich.

Ansonsten kannst du auch Faszienbälle und Tennisbälle einsetzen. Meine Kunden haben auch mit anderen Materialien von unterschiedlichen Herstellern gute Erfahrungen gemacht. Es liegt immer am Modell selbst. Daher kann ich nicht zu allen Geräten, die es auf dem Markt gibt, eine Aussage treffen. 


*Ich habe von Liebscher&Bracht kein Geld erhalten, um hier für die Produkte zu werben. Ich bekomme als Partner auch keine Provision, wenn du es in deren Online-Shop bestellst. Nur wenn ich dir ein Gerät schicken würde, hätte ich einen Nutzen davon. Mir ist aber grundsätzlich wichtig, dass du mit Trainingsgeräten arbeitest, die dir wirklich helfen. Denn sonst sagst du, die Übung funktioniert nicht oder es tut einfach nur weh. Das möchte ich nicht. Die Übungen funktionieren und wirken, wenn du sie richtig machst. Sie können mit anderen Materialien, die du schon zuhause hast wirken. Deshalb rate ich dir, es immer zuerst zu testen. Sollte es dann doch nicht klappen, kennst du jetzt eine mögliche Lösung. Die Mitglieder aus dem Online-Trainingsbereich berate ich während des Online-Trainingsboosters auch in solchen Fragen. 


Spezielle Parkinson-Trainingsgeräte und ihre Vorteile

Der Markt für Hilfsmittel und Trainingsgeräte für Parkinson-Patienten wächst stark. Es gibt viele moderne Geräte:

  • Vibrationsplatten
  • MOTOmed
  • Pedalo Vestimed
  • Und weitere

Manche Parkinson-Erkrankte können von diesen Geräten profitieren. Aber Vorsicht: Viele Geräte haben keine von unabhängigen Stellen nachgewiesene Wirkung.


1. Vibrationsplatten für Parkinson-Patienten

Vibrationsplatten sind beliebte Trainingsgeräte. Sie bieten:

  • erhöhte Aktivierung der Muskulatur durch eine Vibration
  • Förderung der Balance
  • Verbesserung der Durchblutung

Mögliche Vorteile für Parkinson-Patienten:

  • Stärkung der Muskulatur
  • Schulung der Koordination
  • Verminderung der Steifheit

Forschungsergebnisse:

  1. Meta-Analyse 2019: Gemischte Ergebnisse zur Wirksamkeit
  2. Studie 2021:
    • Verbesserte Gangleistung (gemessen mit dem Timed Up and Go Test und dem Stand-walk-sit Test)
    • Keine signifikanten Vorteile bei Gleichgewicht, Symptomen und Lebensqualität. Das heißt aber nur, dass sie nicht zwangsläufig besser sind als herkömmliche Physiotherapie.

2. MOTOmed für Parkinson-Patienten

Das MOTOmed-Gerät ist speziell für die Rehabilitation bei neurologischen Erkrankungen entwickelt worden.

Es bietet viele Vorteile:

  • Sanftes Training mit schrittweiser Steigerung
  • Anpassbar an individuelle Bedürfnisse
  • Motorunterstütztes Beintraining ohne großen Kraftaufwand
  • Nutzung im Sitzen oder Liegen möglich, reduziert Stress und Druck
  • Bein- und/oder Armtrainer

Regelmäßige Anwendung kann:

  • Bewegungsfreudigkeit erhöhen
  • Muskelverspannungen lösen
  • Durchblutung fördern
  • Beinödeme reduzieren
  • Allgemeine Fitness verbessern

Kostenübernahme:

  • MOTOmed ist im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen gelistet
  • Mögliche Kostenübernahme bei medizinischer Notwendigkeit
  • Beratung durch Arzt oder Sanitätshaus empfohlen


3. Pedalo Vestimed

Das Pedalo Vestimed ist ein Trainingsgerät für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, einschließlich Parkinson-Patienten. Es zielt darauf ab, Balance und Koordination zu verbessern.

Funktionsweise und Vorteile

  • Kombiniert Gleichgewichtstraining mit Muskelaktivierung
  • Nutzt eine wackelige Plattform
  • Ermöglicht gleichzeitiges Arm-Training
  • Fördert Dual-Task-Fähigkeiten (physisch und kognitiv)

Mögliche Vorteile für Parkinson-Patienten:

  • Verringerung von Gangstörungen
  • Reduzierung des Sturzrisikos
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung

Wichtige Hinweise

  • Keine nachgewiesene spezifische Wirksamkeit bei Parkinson
  • Höhe von über 19 cm könnte für manche Patienten schwierig sein
  • Grad der Instabilität der Plattform ist unklar


4. Andere Trainingsgeräte

Da ich mich am liebsten auf Geräte konzentriere, die ich kenne oder die nachgewiesenermaßen eine Wirkung zeigen, führe ich das Thema an dieser Stelle nicht fort. Wichtig ist, was du mit den Geräten machst und vor allem welche Übungen du verwendest. Vielfach ist dies leider keine Frage des Trainingsgerätes.


Alltagsgegenstände als Trainingshelfer: Kreative Lösungen für dein Workout

Du musst nicht immer teure Geräte verwenden. Viele Alltagsgegenstände können dir bei Übungen für Parkinson helfen. Eine Wasserflasche kann als Gewicht dienen, während ein stabiler Stuhl dir Halt gibt, wenn du stehst oder dich dehnst. Auch ein Handtuch lässt sich hervorragend für Dehnübungen nutzen. Auch mit Handtuchrollen kannst du deinen Rücken hilfreich strecken.

Nutze Treppen als Trainingsfläche: Das Auf- und Absteigen fördert deine Muskulatur und verbessert die Koordination. Stelle sicher, dass du dich gut festhältst und niemanden um dich herum störst. Auch Streckübungen lassen sich an einer Treppe häufig gut machen.

Wenn du regelmäßig Parkinson Therapie Übungen in deinen Alltag integrierst, wirst du schnell Vorteile spüren. Die Forschung zeigt, dass Bewegung nicht nur die Symptome lindert, sondern auch das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen kann.

Fazit

Die Wahl des richtigen Trainingsgeräts kann dir helfen, um deine Parkinson Übungen effektiv zu gestalten. Doch nicht immer ist das am stärksten beworbene Produkt das Beste. Teste lieber die Dinge, die du schon Zuhause hast, mit effektiven Übungen, bevor du etwas Neues kaufst. 


Kannst du trotz Parkinson noch Sport treiben?

Ja, du kannst trotz Parkinson Sport treiben! Zu viele Betroffene denken, dass das nicht mehr möglich ist und sie sich einschränken müssen. Andere hingegen übertreiben es mit dem Sport.


Radfahren, Schwimmen, Tischtennis oder Tanzen: Welcher Sport passt zu dir?

Die Auswahl an Aktivitäten ist groß. Radfahren ist eine hervorragende Option, um Ausdauer und Koordination zu fördern. Schwimmen ist gelenkschonend und verbessert die muskuläre Kraft. Auch Wassergymnastik ist gut geeignet und scheint sogar einen positiven Einfluss auf das Gleichgewicht zu haben. Tischtennis bietet nicht nur Bewegung, sondern auch soziale Interaktion, was wichtig für deine mentale Gesundheit ist. Tanzen kann zudem das Gleichgewicht fördern und die Stimmung heben.

Welcher Sport zu dir passt, hängt nicht nur von der Wirkung ab, sondern auch davon, woran du wirklich Spaß hast. Auch eine gute Erreichbarkeit und passende Trainingszeiten sind bei der Wahl entscheidend.


Rehasport, Seniorensport, Hockergymnastik, Leichtathletik: Wann ist es wirklich genug?

Bitte lerne auf deinen Körper zu hören. Dein Körper weiß, wann er eine Pause braucht oder welche Anstrengung für dich ideal ist. Wenn du dich müde oder überfordert fühlst, gönne dir eine Pause und zwinge dich nicht zum Sport. 

Es macht auch wenig Sinn von einer Aktivität zur nächsten zu hetzen. Stress ist auf die Dauer nicht gesund. Besonders wenn du noch arbeitest, kann das alles schnell zu viel werden. Du brauchst nicht jeden Trend mitzumachen. Es ist besser, wenn du auf deine persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben achtest. 

Außerdem brauchst du nicht nur Zeit und Energie für Sport und Bewegung, sondern auch deine häuslichen Aktivitäten und womöglich auch die Gartenarbeit.

Wenn du vor Rückenschmerzen kaum stehen kannst, dann kann eine Hockergymnastik wohltuend sein. Sollte dir der Seniorensport zu leicht sein, kannst du dich natürlich mit anstrengenderem Training herausfordern.

Auch Rehasport ist manchmal eine gute Alternative. Wenn du gezielte und für Parkinson-Erkrankte passende Übungen suchst, die du einfach Zuhause machen kannst, findest du diese im Online-Trainingsbereich.


Wann solltest du den Sport sein lassen? Was ist für dich ungeeignet?

Wenn du anhaltende Schmerzen empfindest oder Schwierigkeiten hast, das Gleichgewicht zu halten, könnte es an der Zeit sein, eine Sportart zu überdenken oder eine Pause einzulegen. Sicherheit geht immer vor! Sportarten, die hohe Sturzrisiken bergen, sollten vermieden oder angepasst werden. Auch zusätzliche Erkrankungen können das Ausüben eines Sports erschweren.

Natürlich lassen sich Schmerzen auch mit den richtigen Übungen lindern, damit du besser durch den Alltag kommen, deinen Sport wieder machen oder arbeiten gehen kannst.

Wenn du noch Fragen hast oder geeignete Übungen suchst, findest du eine passende Auswahl und viele weiteren Infos im Online-Trainingsbereich


Wie integrierst du Parkinson-Übungen in deinen Alltag?

Das Leben mit Parkinson kann herausfordernd sein, vor allem wenn du noch viel vorhast. Wie kannst du dann regelmäßige Parkinson Übungen nahtlos in deinen Alltag integrieren, um fit und aktiv zu bleiben?


Einfache Übungen für Zuhause

Natürlich ist es schön, wenn man komplizierte und herausfordernde Übungen machen kann. Oft ist es aber besser, sich entweder ein einfaches Trainingsprogramm zurechtzulegen, das du über einen längeren Zeitraum regelmäßig machen kannst. Oder aber von Außen inspiriert zu werden und dadurch aktiv zu bleiben.

In meinem Buch "Fit trotz Parkinson" findest du passende Übungen, die nach der LAUF-Methode aufgebaut sind und damit die wichtigsten Bereiche und Anforderungen bei Parkinson abdecken.

Auch Im Online-Trainingsbereich sind die Übungen der LAUF-Methode enthalten. Du bekommst darüber hinaus noch weitere Übungseinheiten, die unterschiedlich anstrengend sind. Damit ist ausreichend Abwechslung geboten.


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Sicherheit geht vor: Worauf du beim Training achten solltest

Es ist wichtig, beim Üben sicher zu sein. Achte auf folgende Punkte:

  • Richtige Umgebung: Stelle sicher, dass der Trainingsbereich gut beleuchtet und frei von Stolperfallen ist. So kannst du Stürze vermeiden.
  • Höre auf deinen Körper: Beginne mit einfachen Parkinson Therapie Übungen und steigere die Intensität allmählich. Achte darauf, wie sich dein Körper anfühlt, und mache Pausen, wenn du müde bist.
  • Festes Schuhwerk oder barfuß: Bitte übe nicht in Badeschlappen oder losen Hausschuhen. Wähle entweder feste Schuhe oder turne gleich barfuß, wie es mir am liebsten ist. Damit kannst du auch beim Üben auf Fußprobleme eingehen. Nur wenn du beim Üben Umknicken solltest, rate ich dir Schuhe anzuziehen.
  • Festhalten: Stelle dir einen stabilen Stuhl bereit, an dem du dich festhalten kannst. Auch eine Zimmerecke oder die Anrichte können helfen, einen sicheren Platz zum Üben zu haben.

Gibt es spezielle Techniken für fortgeschrittene Parkinson-Patienten?


Die Behandlung und das Training bei Parkinson sind individuell anpassbar. Bist du in einem fortgeschrittenen Stadium? Dann gibt es spezielle Strategien und Übungen. Diese können dir helfen, Freezing leichter zu überwinden und dein Gleichgewicht zu verbessern.


Freezing: Übungen, die dich aktiv halten

Freezing ist eine häufige Herausforderung bei Parkinson. Es kann sich anfühlen, als ob deine Beine "festgeklebt" sind. Den meisten fällt es schwer loszulaufen oder in Bewegung zu bleiben, obwohl sie abgelenkt werden.

Früher waren die Cueing-Strategien sehr beliebt. Mittlerweile weiß ich aber, dass es für einige Erkrankte überhaupt nicht funktioniert. Deshalb ist es so wichtig vor dem Training, die Probleme und unterschiedlichen Situationen genau zu analysieren. Dann können Übungen und Strategien getestet werden, die du später einfach umsetzt.


Zum Beispiel kannst du folgende Strategien ausprobieren:

  1. Bewegungsimpulse: Nutze visuelle oder akustische Reize, die dir einen Anstoß geben, los zu gehen.
  2. Bewegungsabläufe: Präge dir die wichtigsten Bewegungsabläufe ein, damit sie auch im Off leichter durchführbar sind.
  3. Befehle: Klare Befehle an dich selbst, können dir beim Losgehen helfen.

Diese Übungen können dir helfen, Freezing-Attacken zu reduzieren und das Gefühl der Bewegungsfreiheit und Selbstständigkeit zurückzugewinnen.


Üben im Off

Das "Off"-Phänomen tritt auf, wenn die Medikamente nicht mehr optimal wirken. Vor diesen Momenten haben viele Parkinson-Erkrankte Angst. Manche denken auch, sie müssten sich zum Aktivsein zwingen.

Off-Zeiten sind keine idealen Zeiten zum Üben. Du übst, damit du im Off besser zurecht kommst.

Mache in diesen Zeiten lieber Dinge, die dir gut tun und die du ohne Frust ausführen kannst.

Eine Ausnahme ist der Morgen. Wenn du morgens steif und unbeweglich bist, können dir lockernde Übungen helfen in Bewegung zu kommen. Das hilft vielen Betroffenen in einem späteren Stadium bei einem guten Start in den Tag. 


Kognitive Herausforderungen: Gehirn und Körper gemeinsam trainieren

Die Kombination von körperlicher Bewegung und kognitiven Herausforderungen kann besonders effektiv sein. Auch eine positive Wirkung auf den Umgang mit Freezing-Episoden wird vermutet.

Kognitive Herausforderungen kannst du auch mit Bewegungen verknüpfen. 

Hier sind einige Parkinson Übungen für Senioren, die du ausprobieren kannst:

  • Geh- und Zählübungen: Zähle laut, während du gehst oder wechsle zwischen verschiedenen Gehgeschwindigkeiten. Das fordert sowohl deinen Körper als auch deinen Geist.
  • Kreuzbewegungen: Stehe aufrecht und berühre mit deinem rechten Arm dein linkes Knie und umgekehrt. Diese Übungen fördern die Koordination und das Gleichgewicht.
  • smovey-Übungen: Schwinge mit dem einen Arm horizontal und mit dem anderen vorwärts, sobald der erste nach Außen schwingt.


Wie kann dir ein Physiotherapeut bei Parkinson-Übungen helfen?

Parkinson-Übungen spielen eine entscheidende Rolle, wenn du deine Symptome lindern und aktiv bleiben möchtest. Doch manchmal kann es herausfordernd sein, die richtigen Übungen zu finden oder diese korrekt auszuführen. Hier kommt die professionelle Unterstützung eines Physiotherapeuten ins Spiel.


Warum ein spezialisierter Physiotherapeut wichtig ist

Ein auf Parkinson spezialisierter Physiotherapeut kann dir enorm helfen:

  • Er gibt dir wertvolle Anleitungen für Übungen.
  • Er unterstützt dich persönlich bei der Durchführung.
  • Er stellt sicher, dass du die Übungen richtig machst.
  • So erzielst du die bestmögliche Wirkung.

Besonders wichtig ist professionelle Hilfe, wenn du:

  • Gerade erst mit dem Training anfängst.
  • Schwierigkeiten mit bestimmten Bewegungen hast.


Vorteile der Physiotherapie bei Parkinson

Aktuelle Forschung zeigt: Gezielte Physiotherapie kann Parkinson-Symptome deutlich verbessern.

Dein Therapeut wird dir helfen:

  • Deine Fortschritte zu dokumentieren.
  • Das Training an deine Bedürfnisse anzupassen.
  • Auftretende Probleme zu lösen.

So erhältst du eine maßgeschneiderte Behandlung, die optimal auf dich abgestimmt ist.


Dein individueller Trainingsplan: Maßgeschneiderte Parkinson-Übungen

Ein individueller Trainingsplan ist das Herzstück deiner Parkinson Therapie Übungen.

Was dein Physiotherapeut für dich tut:

  • Er erstellt einen individuellen Trainingsplan
  • Dieser basiert auf:
    • Deinem aktuellen Gesundheitszustand
    • Deinen persönlichen Zielen

Typische Übungen im Plan:

  • Dehnübungen
  • Kräftigungsübungen
  • Gleichgewichtstraining

Ziele dieser Übungen:

  • Deine Beweglichkeit verbessern
  • Sturzrisiko verringern

Kontinuierliche Anpassung:

  • Regelmäßige Überprüfung des Trainingsplans
  • Anpassung an deine Fortschritte
  • Einbeziehung neuester Forschungsergebnisse
  • Fokus auf Übungen, die nachweislich die Lebensqualität steigern

Wichtiger Hinweis:

Leider gibt es in manchen Gebieten nur wenige Physiotherapeuten, die sich wirklich mit Parkinson auskennen. Es kann sich lohnen, nach Spezialisten zu suchen. Dieser kann in deiner Umgebung sein oder dich auch online unterstützen.


Der Online-Trainingsbereich

In der heutigen digitalen Welt gibt es viele Möglichkeiten, deine Parkinson Übungen online zu verfolgen. Als Physiotherapeutin habe ich einen speziellen Online-Trainingsbereich eingerichtet. Dort findest du passende Übungsvideos. Der Online-Trainingsbereich gibt dir aber noch mehr: Neben den Übungen erhältst du hilfreiche Strategien bei Parkinson. Damit lernst du besser mit den Symptomen umzugehen und die Übungen selbstständig durchzuführen.

Du kannst die Übungen jederzeit und überall machen. Das gibt dir mehr Flexibilität. In dem Online-Bereich findest du Physiotherapie Übungen bei Parkinson und sichere Tipps. Damit kannst du im Alltag aktiver sein, ohne dich zu überfordern.

Du schaffst das nicht alleine? Nimm ein Mal im Monat online am Trainingsbooster teil und profitiere von meinem Wissen.

Speziell für Parkinson-Erkrankte:

Behandlungsmöglichkeiten voll ausschöpfen

bewährtes Bewegungstraining | wissenschaftlich fundiert | Krisen meistern


Hast du weitere Fragen?

Dann melde dich per E-Mail bei mir.